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Strategien zur Suchtbewältigung

Nehmen wir einmal an, ein schwer Alkoholabhängiger gibt pro Tag etwa 10€ zur Finanzierung seiner Sucht aus. In meinem konkreten Fall waren das in etwa der Preis für zwei Flaschen Hochprozentiges oder eine Flasche desselben und Bier oder Wein, um „in die Gänge zu kommen“. Die Summe, die sich so pro Jahr zusammenläppert, können Sie leicht ausrechnen.

Natürlich überkommen dem Trinker früher oder später Zweifel ob dieser äußerst teuren und höchst effektiven Methode, die eigene Gesundheit zu ruinieren. Er fragt sich, ob er nicht etwas verpasst hat, weil ihm das Geld zu vernünftigen Freizeitbeschäftigungen fehlt. Auch soziale Kontakte sind nicht immer gratis. In seiner Trinkerlogik kommt ihm die Idee, das zu vernichten, was ihm das Trinken erst ermöglicht: das Geld. Kein Geld, kein Alkohol, ganz einfach.

Aber den Schotter einfach zu verbrennen oder dem nächsten Obdachlosen in den Hut zu stecken erscheint ihm dann doch zu weit hergeholt. Mir haben diese Überlegungen unter anderem einen PC, ein nagelneues Notebook und drei Handys eingebracht.

Doch so leicht lässt sich die Sucht nicht überlisten. Wenn kein Geld zum Trinken da ist, ist immer noch genug für´s Essen da. Und wenn ein Trinker vor die Wahl zwischen trinken und essen gestellt wird, zieht essen den Kürzeren. Betrunkene sind nicht hungrig.

Was war noch mit Deinem großartigen Plan? Hier, trink noch einen Schluck.

21.12.08 16:51
 


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